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Teilnahme am Jubiläum in Teising beim Festzug

Die neuen grünen Vereins-T-Shirts, die für das Jubiläum in Aham heuer vom Verein angeschafft wurden, waren auch beim Festzug in Teising ein Hingucker. Immerhin acht Vereinsmitglieder waren samt dem feschen Taferl-Mädel Katharina Wimmer beim Jubiläumsfest einer von 40 teilnehmenden Vereinen und traf sich am Festsonntag zum Weißwurstfrühstück im Zelt. Danach ging es zum Kirchenzug in den wunderschön geschmückten Schlossgarten, wo hunderte Gäste bei bestem Herbstwetter eine stimmungsvolle Kirche erlebten. Beim anschließenden Festzug war der Bienenzuchtverein Neumarkt St. Veit wieder dabei und schloss den erlebnisreichen Tag mit einem guten Mittagessen im Zelt ab. So ein Festerlebnis stärkt die Gemeinschaft und macht den Verein sichtbar! Danke an alle, die dabei waren!

Einwintern und Abschluss-Brotzeit

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu, und so trafen sich die Jungimkerinnen und Jungimker mit ihren beiden Paten Peter Reiß und Klaus Oberbuchner zum Einwintern der Übungsvölker. Dazu wurden die letzten Varroabehandlungen abgeschlossen, kontrolliert, ob genügend Futter eingelagert ist und ob Winterbrut vorhanden ist. Der Keil am Flugloch konnte eingelegt werden, und damit sind die fast letzten Arbeiten am Stock getan. Es war ein erfolgreiches, arbeitsreiches und gutes Bienenjahr! Damit dieser Abschluss gebührend gewürdigt wird, hatte jeder eine Brotzeit dabei, und so konnte im wunderschönen Garten von Petermeier Sepp gemeinsam bis zum Sonnenunergang geschmaust werden, das Bienenjahr Revue passiert werden lassen und Pläne für die nächsten Aktionen geschmiedet werden. Ein großer Dank an die beiden Paten Peter und Klaus für die hervorragende Betreuung!

Ferienprogramm des Bienenzuchtvereins begeistert die Kinder

„Wie kommt der Honig ins Glas und woher das Wachs für die Kerze“, lautete das Motto für das Ferienprogramm des Bienenzuchtvereins Neumarkt St. Veit. Die acht Plätze waren in kürzester Zeit ausgebucht, und Anfang August hieß es dann für die Kinder: Aufgepasst, hier summt es! Vorstand Klaus Oberbuchner und Gabi Haupt begrüßten die Kinder und mussten anhand einer Schaubeute viele neugierige Fragen beantworten: „Wieviele Bienen wohnen in einem Stock? Was macht die Königin eigentlich? Wieviele Eier legt sie? Wie wird aus Nektar Honig?“ Aufregend wurde es dann, als alle Kinder einen Imkeranzug bekamen und an die „echten“ Beuten der Jungimker des Vereins direkt zu den Bienen durften. Neugierig wurde die Königin gesucht, der Smoker ausprobiert und gestaunt über die Emsigkeit der Bienen. Nach so viel Eindrücken brauchte es erst einmal eine Brotzeit – natürlich wurden Honigbrote verputzt, von manchem Kind vier Stück, so gut hat es geschmeckt! Dabei konnte gleich der Unterschied von cremig gerührtem Honig und flüssigem Honig ausprobiert werden, und als alle satt waren, durfte noch fleißig gebastelt werden. Beim Rollen von Bienenwachskerzen und dem Gießen kleiner Nussschalen – Schiffe unter der Aufsicht von Neuimker Marcus Wedra verging der Vormittag wie im Fluge. Als dann noch jedes Ferienkind ein kleines Glas Honig mitnehmen durfte, war das Glück perfekt. Der wunderschöne Garten von Sepp Petermeier in Oberscherm war der ideale Rahmen für das diesjährige Ferienprogramm, und weil einige vereinseigene Helfer ausfielen, bekam der Bienenzuchtverein spontan Unterstützung vom Nachbarverein Pleiskirchen mit Beate Küblbeck. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer!

Neuimker beim Arbeitseinsatz beim Waldfest in Aham

Der Regen floss in Strömen, als die Neuimker sich wieder zum Arbeitseinsatz beim Waldfest in Aham trafen. Vorstand Klaus Oberbuchner hatte zur Beteiligung aufgerufen, und wie bereits im letzten Jahr fanden sich alle Neuimker zum Helfen ein. Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Bienenhof Aham waren vom Kreisverband alle Vereine um Beteiligung und Unterstützung gebeten worden, und der Bienenzuchtverein konnte mit neuen T-Shirts hier sichtbar ein Zeichen setzen. Nach dem sehr würdigen Festgottesdienst, bei dem der Bienenzuchtverein als einziger Verein mit geschmücktem Taferl und Taferlbua vertreten war, wurde fleißig gegrillt und Essen verteilt. Bis zum Nachmittag, als endlich das Wetter besser wurde, gaben alle Neuimker ihr Bestes und Vorstand Klaus saß an der Kasse. Als am Schluss des Tages alles aufgeräumt und wieder „hintreg`richt“ war, freuten sich alle über den Erfolg und die harmonische Zusammenarbeit – und natürlich war der Bienenzuchtverein durch die neuen Vereins-T-Shirts positiv aufgefallen! Wer auch ein T-Shirt möchte, wende sich bitte an Vorstand Klaus Oberbuchner, der etliche auf Lager hat.

Wie kommt der Honig ins Glas – Martina Wimmer in der Kinderwelt St. Vitus

Ganz gespannt waren die Kindergartenkinder der Kinderwelt St. Vitus, als sie Besuch von Martina Wimmer vom Bienenzuchtverein Neumarkt St. Veit erhielten. „Wie kommt der Honig ins Glas“, wollten sie wissen, und bekamen von Martina Wimmer mithilfe einer Schaubeute und mitgebrachten Materialen viel Informationen darüber. Auch einen Imkeranzug hatte sie dabei, so dass die Kinder einen interessanten Einblick in die Welt der Honigbienen bekamen. Vielleicht ist der ein oder andere Jungimker für die Zukunft mit dabei!

Ableger bilden und Königin zeichnen

Hoch her ging es wieder bei den Nachwuchsimkern, galt es doch, einen Ableger für die neu gezüchteten Königinnen zu bilden. Die in der Belegstelle Schellenberg befruchteten neuen Königinnen waren „reif“ für einen eigenen Stock, und so trafen sich die Nachwuchsimker zusammen mit den Paten Klaus Oberbuchner und Peter Reiss zur Ablegerbildung. Etwa 600g Bienen wurden aus den bestehenden Stöcken entnommen und in die vorbereiteten Ablegerkästen gefüllt. Die neue Königin wurde mit etwas Futter zum „Freiessen“ in einem kleinen Zusetzkäfig in die Bienenmasse gestellt. Drei Tage „Kellerhaft“ sollen das neue Volk dann zusammenschweißen. Bei der Gelegenheit wurde die Königin auch gleich gezeichnet, was für die Nachwuchsimker eine besondere Herausforderung darstellte. Unter der sachkundigen Anleitung der beiden Paten gelang aber auch dies gut, und so können bis zum Herbst nun zwei starke neue Völker heranwachsen.

Standbegehung bei Familie Huber war ein voller Erfolg

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die blitzsaubere Garage auf dem wunderschönen Anwesen der Familie Karl Huber in Kumpfmühle, als am Sonntag nach einem Jahr Pause endlich wieder eine Standbegehung stattfinden konnte. Vorstand Klaus Oberbuchner begrüßte die fast hundert Gäste, die der Einladung gefolgt waren, und überreichte den Gastgebern Karl und Jutta Huber als Dank für die Gastfreundschaft Blumen und Wein. Und dann ließ man es sich schmecken, das hervorragende Grillfleisch von Andreas Bruckmeier und die guten Salate, die von der ausrichtenden Vorstandschaft bereit standen. Um 13 Uhr ging es dann zu den Bienen, und Karl Huber erklärte den vielen Interessenten seine Imkerei. Bei einer Vielzahl von Kuchen der fleißigen Kuchenbäckerinnen und Kaffe konnte der überaus gelungene Tag mit vielen Gesprächen und neuen Eindrücken gemütlich ausklingen. Ein Verein lebt vom Miteinander und dem Zusammenhalt – das konnte bei der Standbegehung eindrucksvoll erfahren werden!

Abenteuer Belegstelle – Neuimker erleben die Kunst der Königinnenbegattung

Für die Zucht von Honigbienen sind abgeschirmte Begattungsareale (= Belegstellen) nötig, um Eigenschaften wie Vitalität und Sanftmut sicher weiterzuvererben. Die Bienenköniginnen-Belegstelle Schellenberg in der Nähe von Simbach war daher das Ziel von Imkerpate Peter Reiß mit drei Jungimkern und 13 Jungköniginnen im Gepäck. Um 19 Uhr öffnet die Belegstelle, und pünktlich war die Abordnung vor Ort, um noch einen guten Platz auf der Wiese zu ergattern. Die Kästen mit den jungen Königinnen samt einem kleinen Hofstaat wurden gewissenhaft aufgestellt, der Eingang mit Wasser besprüht und dann die Fluglöcher geöffnet. Das war Abenteuer pur, zusammen mit vielen anderen Königinnenzüchtern diese besondere Atmosphäre einer Belegstelle zu erleben! Die jungen Königinnen brauchen etwa 2-3 Tage, bis sie brünftig werden und zum Begattungsflug ausfliegen. Nach ca. 10 Tagen können dann die hoffentlich alle begatteten Königinnen wieder nach Hause gefahren werden und ein großes Volk heranziehen. Schellenberg hat einen Schutzkreis von 10 Kilometerm, so dass hervorragende Zuchteigenschaften durch die Drohnen gewährleistet sind. Ein großer Dank geht an Peter Reiß, der sein Fachwissen mit den Jungimkern teilt, aber auch an Vorstand Klaus Oberbuchner, der heuer erstmalig eigene Königinnen züchtet und sehr gespannt auf das Ergebnis wartet. Jetzt heißt es „Daumen drücken“ und warten, bis hoffentlich alle Königinnen begattet und wohlauf wieder nach Hause gebracht werden können.

Flüssiges Gold im eigenen Glas – Neuimker schleudern zum ersten Mal Honig

Groß war die Freude, als Vorstand Klaus Oberbuchner und Imkerpate Peter Reiß die Neuimker zum Schleudern des ersten Blütenhonigs zusammenriefen. Durch die benachbarte Rapsblüte waren die Honigräume heuer viel zeitiger voll und der Schwarmdrang groß, so dass fünf Honigräume „geerntet“ werden konnten. Nach der Kontrolle der Bruträume, der Schwarmneigung und der Beuten wurde mit dem Refraktometer zuerst der Feuchtigkeitsgrad des Honigs bestimmt. Mit 16,5% war der Honig ideal zum Schleudern, und so konnten dank der elektrischen Schleuder des Vorstands in wenigen Stunden 5 Eimer Honig geschleudert werden. Da die Neuimker den Honig gerne cremig wollten, wurde mit der „Impfmethode“ der Kristallisationsvorgang beschleunigt, und zwei Tage später wurde das flüssige Gold in Gläser abgefüllt. Stolz und dankbar trugen die Neuimker ihren Honigschatz nach Hause. Wenn man bedenkt, wieviele Flüge vieler tausend Bienen notwendig sind, um ein Glas Honig zu füllen, ist eine Honigernte immer wieder ein kleines Wunder!

Hoch hinaus mit der Feuerwehr – Schwarmfänger in Aktion

Große Aufregung in Neumarkt St. Veit in der Hörberinger Straße – ein Bienenschwarm in der Nähe eines Wohnhauses in der Hörberinger Strasse löste einen Feurwehreinsatz mit drei Fahrzeugen, Drehtleiter und Blaulicht aus. Mitten drin: Vorstand Klaus Oberbuchner und Peter Reiss, die man um Hilfe zum Schwarmeinfangen gebeten hatte. Da der Schwarm in sehr großer Höhe nicht mit einer Leiter erreichbar war, wurde die Feuerwehr geholt. Und die kam mit Blaulicht und Drehleiter, riegelte den Verkehr ab und beförderte die beiden Schwarmfänger in luftige Höhen. Der Feuerwehrmann hatte allerdings so großen Respekt vor dem Schwarm, dass er flugs wieder von der Drehleiter herunterkletterte und die Schwarmfänger alleine werkeln ließ. Peter Reiss entfernete Astwerk, und Klaus Oberbuchner holte einen großen Sack. Dann wurde der Bienenschwarm in den Sack gesteckt, oben zugebunden und runter ging es wieder von der Leiter. Respekt vor diesem Einsatz! Der „Bienensack“ wurde im Auto zu einer freien Beute transportiert – eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Angelegenheit. Aber es gelang, und so steht jetzt ein junges Bienenvolk zum Honigsammeln bereit. Allzeit bereit – kann man da sagen! (Bildrechte Freiwillige Feuerwehr Neumarkt St. Veit/Quelle Facebook)