Ganz gespannt waren die Kindergartenkinder der Kinderwelt St. Vitus, als sie Besuch von Martina Wimmer vom Bienenzuchtverein Neumarkt St. Veit erhielten. „Wie kommt der Honig ins Glas“, wollten sie wissen, und bekamen von Martina Wimmer mithilfe einer Schaubeute und mitgebrachten Materialen viel Informationen darüber. Auch einen Imkeranzug hatte sie dabei, so dass die Kinder einen interessanten Einblick in die Welt der Honigbienen bekamen. Vielleicht ist der ein oder andere Jungimker für die Zukunft mit dabei!
Hoch her ging es wieder bei den Nachwuchsimkern, galt es doch, einen Ableger für die neu gezüchteten Königinnen zu bilden. Die in der Belegstelle Schellenberg befruchteten neuen Königinnen waren „reif“ für einen eigenen Stock, und so trafen sich die Nachwuchsimker zusammen mit den Paten Klaus Oberbuchner und Peter Reiss zur Ablegerbildung. Etwa 600g Bienen wurden aus den bestehenden Stöcken entnommen und in die vorbereiteten Ablegerkästen gefüllt. Die neue Königin wurde mit etwas Futter zum „Freiessen“ in einem kleinen Zusetzkäfig in die Bienenmasse gestellt. Drei Tage „Kellerhaft“ sollen das neue Volk dann zusammenschweißen. Bei der Gelegenheit wurde die Königin auch gleich gezeichnet, was für die Nachwuchsimker eine besondere Herausforderung darstellte. Unter der sachkundigen Anleitung der beiden Paten gelang aber auch dies gut, und so können bis zum Herbst nun zwei starke neue Völker heranwachsen.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war die blitzsaubere Garage auf dem wunderschönen Anwesen der Familie Karl Huber in Kumpfmühle, als am Sonntag nach einem Jahr Pause endlich wieder eine Standbegehung stattfinden konnte. Vorstand Klaus Oberbuchner begrüßte die fast hundert Gäste, die der Einladung gefolgt waren, und überreichte den Gastgebern Karl und Jutta Huber als Dank für die Gastfreundschaft Blumen und Wein. Und dann ließ man es sich schmecken, das hervorragende Grillfleisch von Andreas Bruckmeier und die guten Salate, die von der ausrichtenden Vorstandschaft bereit standen. Um 13 Uhr ging es dann zu den Bienen, und Karl Huber erklärte den vielen Interessenten seine Imkerei. Bei einer Vielzahl von Kuchen der fleißigen Kuchenbäckerinnen und Kaffe konnte der überaus gelungene Tag mit vielen Gesprächen und neuen Eindrücken gemütlich ausklingen. Ein Verein lebt vom Miteinander und dem Zusammenhalt – das konnte bei der Standbegehung eindrucksvoll erfahren werden!
Für die Zucht von Honigbienen sind abgeschirmte Begattungsareale (= Belegstellen) nötig, um Eigenschaften wie Vitalität und Sanftmut sicher weiterzuvererben. Die Bienenköniginnen-Belegstelle Schellenberg in der Nähe von Simbach war daher das Ziel von Imkerpate Peter Reiß mit drei Jungimkern und 13 Jungköniginnen im Gepäck. Um 19 Uhr öffnet die Belegstelle, und pünktlich war die Abordnung vor Ort, um noch einen guten Platz auf der Wiese zu ergattern. Die Kästen mit den jungen Königinnen samt einem kleinen Hofstaat wurden gewissenhaft aufgestellt, der Eingang mit Wasser besprüht und dann die Fluglöcher geöffnet. Das war Abenteuer pur, zusammen mit vielen anderen Königinnenzüchtern diese besondere Atmosphäre einer Belegstelle zu erleben! Die jungen Königinnen brauchen etwa 2-3 Tage, bis sie brünftig werden und zum Begattungsflug ausfliegen. Nach ca. 10 Tagen können dann die hoffentlich alle begatteten Königinnen wieder nach Hause gefahren werden und ein großes Volk heranziehen. Schellenberg hat einen Schutzkreis von 10 Kilometerm, so dass hervorragende Zuchteigenschaften durch die Drohnen gewährleistet sind. Ein großer Dank geht an Peter Reiß, der sein Fachwissen mit den Jungimkern teilt, aber auch an Vorstand Klaus Oberbuchner, der heuer erstmalig eigene Königinnen züchtet und sehr gespannt auf das Ergebnis wartet. Jetzt heißt es „Daumen drücken“ und warten, bis hoffentlich alle Königinnen begattet und wohlauf wieder nach Hause gebracht werden können.
Groß war die Freude, als Vorstand Klaus Oberbuchner und Imkerpate Peter Reiß die Neuimker zum Schleudern des ersten Blütenhonigs zusammenriefen. Durch die benachbarte Rapsblüte waren die Honigräume heuer viel zeitiger voll und der Schwarmdrang groß, so dass fünf Honigräume „geerntet“ werden konnten. Nach der Kontrolle der Bruträume, der Schwarmneigung und der Beuten wurde mit dem Refraktometer zuerst der Feuchtigkeitsgrad des Honigs bestimmt. Mit 16,5% war der Honig ideal zum Schleudern, und so konnten dank der elektrischen Schleuder des Vorstands in wenigen Stunden 5 Eimer Honig geschleudert werden. Da die Neuimker den Honig gerne cremig wollten, wurde mit der „Impfmethode“ der Kristallisationsvorgang beschleunigt, und zwei Tage später wurde das flüssige Gold in Gläser abgefüllt. Stolz und dankbar trugen die Neuimker ihren Honigschatz nach Hause. Wenn man bedenkt, wieviele Flüge vieler tausend Bienen notwendig sind, um ein Glas Honig zu füllen, ist eine Honigernte immer wieder ein kleines Wunder!
Große Aufregung in Neumarkt St. Veit in der Hörberinger Straße – ein Bienenschwarm in der Nähe eines Wohnhauses in der Hörberinger Strasse löste einen Feurwehreinsatz mit drei Fahrzeugen, Drehtleiter und Blaulicht aus. Mitten drin: Vorstand Klaus Oberbuchner und Peter Reiss, die man um Hilfe zum Schwarmeinfangen gebeten hatte. Da der Schwarm in sehr großer Höhe nicht mit einer Leiter erreichbar war, wurde die Feuerwehr geholt. Und die kam mit Blaulicht und Drehleiter, riegelte den Verkehr ab und beförderte die beiden Schwarmfänger in luftige Höhen. Der Feuerwehrmann hatte allerdings so großen Respekt vor dem Schwarm, dass er flugs wieder von der Drehleiter herunterkletterte und die Schwarmfänger alleine werkeln ließ. Peter Reiss entfernete Astwerk, und Klaus Oberbuchner holte einen großen Sack. Dann wurde der Bienenschwarm in den Sack gesteckt, oben zugebunden und runter ging es wieder von der Leiter. Respekt vor diesem Einsatz! Der „Bienensack“ wurde im Auto zu einer freien Beute transportiert – eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Angelegenheit. Aber es gelang, und so steht jetzt ein junges Bienenvolk zum Honigsammeln bereit. Allzeit bereit – kann man da sagen! (Bildrechte Freiwillige Feuerwehr Neumarkt St. Veit/Quelle Facebook)
Obwohl fleißig alle Weiselzellen kontrolliert wurden, Baurahmen ausgeschnitten und Bruträume ergänzt waren, ist am Samstag ein riesiger Schwarm aufgestiegen bei Vorstand Klaus Oberbuchner. Da waren die Neuimker gefragt zur tatkräftigen Mithilfe. Nach dem Ausschneiden des dichten Baumes konnte Neuimker Marcus unter Anleitung von Klaus Oberbuchner und mit Unterstützung von Neuimkerin Margot Ernst den Schwarm einfassen und der Schwarm in eine Behausung gebracht werden. Da aber noch so viele Bienen unterwegs waren, ist noch nicht sicher, ob es nicht sogar zwei Jungköniginnen waren, die ausgeschwärmt sind. Die riesige Traube am Baum summte mit großem Getöse, und es war ein aufregender und spannender Nachmittag für alle Beteiligten!
Drei neue Jungimker konnten diese Wochen zum ersten Mal Imkerluft schnuppern und waren gleich unter der fachkundigen Anleitung von Peter Reiss, der die Zandervölker betreut, und Klaus Oberbuchner, der sich auf Deutsch Normalmaß 11/2 spezialisiert hat, im Einsatz zusammen mit den beiden „alten“ Jungimkern aus dem Vorjahr . Da bereits der Raps blüht, tragen die Bienen fleißig Honig ein, so dass Klaus mit seinen Schützlingen den zweiten Honigraum aufsetzte, und Peter den ersten Honigraum. Außerdem wurden Drohnen ausgeschnitten und die Völkerstärke begutachtet. Die vier Bienenstöcke entwickelnn sich prächtig und sind sehr aktiv, aber auch sehr brav – Dank der guten Königinnen. Fast wöchentlich werden nun die Termine fortlaufend stattfinden – Interessierte können sich jederzeit zum Schnuppern dazugesellen, Infos immer bei Vorstand Klaus Oberbuchner.
Der Bienenzuchtverein wächst weiter, und ist mittlerweile bei 40 Mitgliedern angekommen! Das unter Vorstand Klaus Oberbuchner neu eingeführte Jungkimerprogramm trägt immer mehr Früchte, so dass weitere drei Neumitglieder unter der Patenschaft von Peter Reiss und Klaus Oberbuchner das Imkerhandwerk erlernen. In den Lehrbienenständen in Oberscherm konnten bereits erste Eindrücke gewonnen werden. Alle Informationen dazu gibt es laufend unter der Rubrik „Nachwuchsförderung – Imkern auf Probe“ – also immer wieder vorbeischauen!
Herzlich Willkommen an Margot Ernst und Christian Meierhofer mit seiner Partnerin Franziska Kern, und einen guten Start in dieses so erfüllende Hobby!
Kaum wurden die Temperaturen wärmer, haben die Neuimker mit ihren beiden Imkerpaten Klaus und Peter die Bienensaison eröffnet. Nach einem ersten Beurteilen der Völker, wie sie den Winter überstanden haben und ob noch genug Futter für die Brut vorhanden war, wurden Baurahmen eingesetzt. Zu Beginn der Kirschblüte konnten dann bei den beiden Völkern mit Deutsch Normalmaß 11/2 bereits Honigräume aufgesetzt werden, eine Woche später auch bei den beiden Zandervölkern. Da die Tür beim Bienenstand ausgebrochen war, wurden mit Neuimker Marcus die Scharniere erneuert und der Stand auf Vordermann gebracht. Besonders erfreulich ist, dass sich eine Neuimkerin der lernenden Gruppe angeschlossen hat: Margot Erb ist ab sofort Vereinsmitglied und unter den Fittichen der Imkerpaten. Ein weiterer Interessent, Christian, durfte zum ersten Mal zuschauen. Wir freuen uns über das wachsende Interesse! Da bereits der Raps blüht, werden die Honigräume schon fleißig befüllt und alle Völker wachsen. Auf ein neues erfolgreiches Bienenjahr!