„Wie kommt der Honig ins Glas und woher das Wachs für die Kerze“, lautete das Motto für das Ferienprogramm des Bienenzuchtvereins Neumarkt St. Veit. Die acht Plätze waren in kürzester Zeit ausgebucht, und Anfang August hieß es dann für die Kinder: Aufgepasst, hier summt es! Vorstand Klaus Oberbuchner und Gabi Haupt begrüßten die Kinder und mussten anhand einer Schaubeute viele neugierige Fragen beantworten: „Wieviele Bienen wohnen in einem Stock? Was macht die Königin eigentlich? Wieviele Eier legt sie? Wie wird aus Nektar Honig?“ Aufregend wurde es dann, als alle Kinder einen Imkeranzug bekamen und an die „echten“ Beuten der Jungimker des Vereins direkt zu den Bienen durften. Neugierig wurde die Königin gesucht, der Smoker ausprobiert und gestaunt über die Emsigkeit der Bienen. Nach so viel Eindrücken brauchte es erst einmal eine Brotzeit – natürlich wurden Honigbrote verputzt, von manchem Kind vier Stück, so gut hat es geschmeckt! Dabei konnte gleich der Unterschied von cremig gerührtem Honig und flüssigem Honig ausprobiert werden, und als alle satt waren, durfte noch fleißig gebastelt werden. Beim Rollen von Bienenwachskerzen und dem Gießen kleiner Nussschalen – Schiffe unter der Aufsicht von Neuimker Marcus Wedra verging der Vormittag wie im Fluge. Als dann noch jedes Ferienkind ein kleines Glas Honig mitnehmen durfte, war das Glück perfekt. Der wunderschöne Garten von Sepp Petermeier in Oberscherm war der ideale Rahmen für das diesjährige Ferienprogramm, und weil einige vereinseigene Helfer ausfielen, bekam der Bienenzuchtverein spontan Unterstützung vom Nachbarverein Pleiskirchen mit Beate Küblbeck. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer!







