Flüssiges Gold im eigenen Glas – Neuimker schleudern zum ersten Mal Honig

Groß war die Freude, als Vorstand Klaus Oberbuchner und Imkerpate Peter Reiß die Neuimker zum Schleudern des ersten Blütenhonigs zusammenriefen. Durch die benachbarte Rapsblüte waren die Honigräume heuer viel zeitiger voll und der Schwarmdrang groß, so dass fünf Honigräume „geerntet“ werden konnten. Nach der Kontrolle der Bruträume, der Schwarmneigung und der Beuten wurde mit dem Refraktometer zuerst der Feuchtigkeitsgrad des Honigs bestimmt. Mit 16,5% war der Honig ideal zum Schleudern, und so konnten dank der elektrischen Schleuder des Vorstands in wenigen Stunden 5 Eimer Honig geschleudert werden. Da die Neuimker den Honig gerne cremig wollten, wurde mit der „Impfmethode“ der Kristallisationsvorgang beschleunigt, und zwei Tage später wurde das flüssige Gold in Gläser abgefüllt. Stolz und dankbar trugen die Neuimker ihren Honigschatz nach Hause. Wenn man bedenkt, wieviele Flüge vieler tausend Bienen notwendig sind, um ein Glas Honig zu füllen, ist eine Honigernte immer wieder ein kleines Wunder!